Mittwoch, 7. Oktober 2009

Ein Tag auf der anderen Seite...

Hallo zusammen.

Bei diesem Eintrag weiß ich in keinster Weise, wo ich anfangen und wo ich aufhören soll. Deswegen versuche ich mich kurz zu fassen und vor allem Bilder zu nutzen.

Am Sonntag waren Alina und ich auf der palästinensischen Seite.

Unsere erste Station war Hebron, wo die Familie von einem Freund von Alina wohnt. Dort hat uns die Mutter ein sehr leckeres arabisches Reis-Hühnchen-Blumenkohlgericht gekocht. Mhhh.
Die Familie hat 9 Kinder (6 Jungen, 3 Mädchen). Die Mutter ist 46, hat mit 15 geheiratet und lebt inzwischen mit ihrem Mann und drei Söhnen und deren Familien (so an die 7 Enkelkinder) in einem Haus. Eine Schwester ist 19, verheiratet und hat 2 Kinder. Es war unglaublich, einmal die Chance zu bekommen, eine gewisse Zeit Einblicke in diese Lebensart zu bekommen.
Alle waren sehr herzlich zu uns und haben versucht, dass wir uns so wohl wie möglich fühlen.
Leider haben wir uns nicht wirklich unterhalten können, aber auch so war es lehrreich und einfach eine neue Lebenserfahrung.

Blick auf Hebron:



Abends sind wir dann mit Amir, einem Bruder von ihm und einem Freund von ihm (auch aus Köln), erst durch Hebron und dann nach Betlehem gefahren.
Dort habe ich nun zumindest schon einmal die Aussenfassade von der Geburtskirche gesehen und war ganz froh, dass ich nicht durch das kleine eingangstürchen klettern musste ;)



Den größten Teil des Abends haben wir in einem Zelt-Restaurant verbracht. Dort haben wir lecker gespeist (12 Salate), getrunken und Shisha geraucht.

Essen:



Alles zusammen hat es rund 300 Schekel gekostet, was erwähnenswert ist, da das für alles zusammen für fünf Personen umgerechnet gerade mal knapp 60 Euro für einen ganzen Abend waren.

Alina und Amir im orginal arabischen Outfit:



Und nicht zu verachten: Der Blick auf Jerusalem (hinteren Häuser) und die Mauer (Lichterkette links oben) bei Nacht:



Was für ein krasses Land, in dem wir gerade leben...

Alles Liebe,

V.

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